Ob 2015 am Münchner Hauptbahnhof, während der Corona-Pandemie oder nach dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine – wenn es darauf ankommt, sind die Münchner*innen da. Ihrer spontanen Hilfsbereitschaft widmete sich die Ausstellung „Da sein! – Spontanhilfe in München seit 2015“, veranstaltet vom Verein Münchner Freiwillige – Wir helfen e. V.
Unterstützt wurde die Ausstellung von der Versicherungskammer-Stiftung.

Im Sommer 2025 jährt sich zum zehnten Mal der „Summer of Migration“, als im Herbst 2015 mehrere hunderttausend Menschen am Münchner Hauptbahnhof ankamen. In dieser außergewöhnlichen Situation unterstützten zahlreiche freiwillige Helfer*innen die professionellen Einsatzkräfte – und verhinderten durch ihren engagierten Einsatz das Entstehen von Notlagen.

Auch während der Corona-Pandemie 2020 wurde, deutlich, wie unverzichtbar bürgerschaftliches Engagement ist: Über 800 Hilfeleistungen – vom Einkauf bis zum Hundespaziergang – wurden über das Netzwerk der Münchner Freiwilligen vermittelt.

Nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine im Februar 2022 zeigte sich erneut die enorme Hilfsbereitschaft der Münchner Stadtgesellschaft: Tausende Freiwillige halfen in Schichtbetrieben in Unterkünften, unterstützten als Übersetzer*innen und organisierten Hilfstransporte in die Ukraine.

Die Ausstellung richtet den Blick auch auf die Flutkatastrophe 2021 im Ahrtal. Die Ereignisse haben zur sukzessiven Verankerung der Spontanhilfe in Deutschland beigetragen als wichtiger Bestandteil des Bevölkerungsschutzes.
Die Ausstellung soll den Einsatz der Spontanhelfenden zeigen und würdigen.